Vorwort

Im Nachfolgenden stellen wir unsere stadtplanerischen Ideen und Visionen, begründet auf unserer Analyse, vor. Dieser Erläuterungsbericht soll Einblicke in unsere Lösungsansätze und Denkmodelle geben. Unsere Arbeit ist in zwei Schwerpunkte gegliedert, Analyse und die sich daraus entwickelte Vision einer Stadt. Innen vorliegende Projektionen / Darstellungen sind Bestandteile der Gruppenarbeit.Für weiterführende Informationen oder Fragen zum Sachverhalt bitte ich Sie uns persönlich (oder) unter folgenden E-mail-adressen zu kontaktieren.

 

 

inhaltsverzeichnis - erläuterungsBericht

  

 

WAS WIE WARUM !!!

 

 

Analyse

 

 

Gründung der Planung

 

 

Rundgang der Industrie


Vorhaben...

für die Zukunft einer Stadt


Vordenken?
Vorschau!
Vorstellung?
Planen&Anlegen

!
Gretchenfrage

?
Vorlaut

!


geschehnisAnalyse

 

 

 

 

 

Einblicke

 

 

 

 „Buckauer Alltagsgeschichten“.

(Herausgeber: Landeshaupstadt Magdeburg; Kulturamt: Soziokulturelles Zentrum „Volksbad Buckau“)

 

 

 

und

 

 

 

“Stadtsanierung Magdeburg – Buckau.

(Herausgeber: Stadtplanungsamt Magdeburg; Hochbauamt Magdeburg; Planungsbüro Titz)

 

 

 

Ausblicke

 

 

 

und Antworten der Buckauer!?


strukturAnalyse

 

 

 

Quellen

 

 

Stadtarchiv Magdeburg

Luftaufnahmen; Flughafen Magdeburg

Treffen mit Herlitz-Falkenhöh AG ® Besichtigung des Areals

Sporadische Anwohnerbefragung

Stadtplanungsamt Magdeburg

Katasteramt

Deutsche Bahn AG

Stadt Magdeburg

Volkstimme Magdeburg

Ostsee Zeitung

Die Welt

Bildzeitung

 

 

 

Erkenntnisse

 

 

Geschichte

Bestand

Bebauung

Zäsuren

Potentiale

 

 

 

Verarbeitung

 

geschichtlicher Ereignisse ® Ges chichtsblatt

Gegenwart ® Foto- und Diaarchiv  

Potential und Zäsur ® Vision und  Entwurf  

 

 

überPlanung

 

 

 

Profil der Planung

 

konträr zu der im Bereich Leipzigerstrasse homogenen Bebauung

im Einklang mit Buckau

unter Weiterentwicklung der Buckauer-Insel

auf dem ehemaligen SKET-Nord-Areal

unter Achtung geschichtlicher Vornutzung

von Aussen nach Innen dringend

 

 

 

eine hetorotope „Wohlfühl-Landschaft“!  zu entwerfen. Wichtig erschien uns die stadtplanerische Ergänzung und Wiedereinbindung des zur Zeit „toten“ Gebietes in die Stadt Magdeburg. Hinsichtlich der Lage im Kernbereich der Stadt war die Planung sehr anspruchsvoll.

 

 

eine experimentelle Vorgehensweise! zu wagen.

Die „unheimliche“ Grösse des Areals von etwa 9.000.000 m² und die uns zur Verfügung gestandene Zeit machte eine komplette Detailplanung unmöglich. Wir entschieden uns, eine Planung aus der umgebenen Bebauung heraus zu entwickeln. Letztendlich sollen die Stadtteile langsam fusionieren.

 


 

 

 

rundGang der Industrie

 

 

Ein Platz auf der Buckauer-Insel definiert den Ausgangspunkt. Inmitten dieses steht ein Denkmal. Nach unseren Vorstellungen handelt es sich um eine lebensgrosse Statue des Fabrikanten Herrmann Gruson.

 

 

 


Auf dem Weg zum ehemaligen Gruson-Areal durchqueren wir das neu errichtete Technologie-Transfer-Zentrum (Inselriegel). Hier tummeln sich Klein – und Kleinstfirmen, die auf Basis von Venture Capital gegründet sind.

 

 

 

 

 


 

 

 


Dem Pfad durch das ehemalige Hauptportal des Gruson- sowie SKET - Geländes folgend, erreichen wir die innovative  Modularstadt.

 

 

 

 


 

 


Diese ist erbaut in einem frei modulierbaren Konzept.
Im weiteren Verlauf gelangen wir an einen Schornstein, eines der letzten Zeugnisse der Industrialisierung - dem „Langen Heinrich“ –
vorbei.  


 


Auf Grund seiner weiten Sichtbarkeit, schon von den Autobahnen 14, 20 und der Bahnstrecke Halle/Leipzig aus, ist dieser von unschätzbarem Wert als Landmarke.

 

 

 

 

 

 

 

Die sehr lange und breite Dodendorfer Strasse und der kreuzende Fermersleber Weg werden durch den angedachten Gruson Platz – einem Kreisverkehr – entschärft. Überquert man diesen,


gelangt man, vorbei an typischen Wohnbebauungen vergangener Zeiten – Gründerzeit und Plattenbau – durch die Wichmannstrasse, die „Zange“ unterquerend, in die Verseilerei.

 

 


 

 


In dieser ehemaligen Fabrik befindet sich ein Forschungszentrum – „Regina“ (Regionaler Innovationsverband Nachwachsender Rohstoffe).  Die Halle lädt zum Flanieren, Beobachten der Forscher bei der Arbeit und zum Präsentieren ein. 

 

 

 

 

 

Im Süd-Westen befindet sich das „neue“ Buckauer Tor. Ein Symbol für die Revitalisierung des Gebietes.

 

 

Im Nord-Westen der Anlage schliesst sich die Freie Strasse an - eine Industriestrasse mit besonderem Erhaltungswert.

 

 

 

 

 

Östlich der Freien Strasse liegt die Gartenstadt „Babcock“.

 

 

 

 

Westlich der Verseilerei stossen wir nochmals auf den „Langen Heinrich“ . Er bildet  zusammen mit dem „Flair“ eine grosse Licht-Sonnen-Uhr. Vor ihm breitet sich

 

 

 

ein Marktplatz mit gehobenem Angebot an Kultur und Verweileinrichtungen aus.

 

Am Marktplatz liegt das Stadtteilrathaus und die sanierte Krupp-Gruson-Halle ; ein baugeschichtlich reizvolles Industiedenkmal -> Für das Stadtviertel schwebt hier die Vision eines Kulturhauses,


 


 

 

 


mit integriertem Amphietheater für

besondere, individuelle Vorstellungen.

 

 

In direkter Nachbarschaft zur Chaos-Stadt befindet sich eine Jungenherberge.

Vor diesem  alten Lokschuppen präsentiert sich eine historische Dampflok.

 

 

Desweiteren locken hier  kulturelle Einrichtungen, wie zum Beispiel die Themen-Video-Bibliothek in der Gruson - Villa.

In ihr werden geschichtliche Forschungsergebnisse aufgearbeitet und den Besuchern zur Einsicht bereitgestellt.


Hinter einem Engpass – Ölmaschinenfabrik öffnet sich ein Platz an der Marienstrasse. Platzschliessend liegt  die Stadtteilgastronomie – eine zentrale Versorgungseinrichtung für Anwohnende, Arbeitende und Besuchende. Eine  Verlängerung der  Marienstrasse nach

 

CAD – NEM

Visualisierung

 

 

Buckau stärkt die Bindung und bricht  die Zäsur des Bahndammes.

 



Die Sudenburger Strasse – eine interessante städtebauliche Gegebenheit - führt zum StrubeParkhotel. Von hier ist das Gruson Denkmal zu sehen, dem Ausgangspunkt dieser Reise.

 strassenNamen

 

Für das beplante Gebiet sind geschichtsrelevante  Strassen-, Platz und Gebietsnamen, wie folgend, zu bevorzugen.

 

 

Wieviele?

·        Strasse der 30.000

 

Wo?

·        Verseilerei

·        Panzermontageraum

·        Geldgießerei

·        Gießerei

·        Härterei

·        Panzergießerei

·        Schießplatz

 

 

Was?

·        Rudolf-Dieselmotoren

·        Hartguß ¬ Produktname

·        Granatenstrasse

·        Herzstückstrasse ¬Produktname

·        Kranbaustrasse

·        Walzweg

 

Wer?

·        Gruson Platz

·        Prinz Wilhelm ¬Besuch bei Gruson

·        Kruppstrasse

·        Rudolf Wolf

 

Wie?

·        Alte Hütte ¬Gründungszentrum Schifffahrtcompanie

·        Buckauer Tor

·        Gingko Allee

·        Werksgrenze

·        LangerHeinrich

·        Sketachse


schlussBemerkung

 

 

RAUM23?

 

·        Sehr löblich ist das Modell Raum23 . Hier wurde uns Studenten die Möglichkeit einer freien ungehinderten Arbeit  gegeben.

·        Zu bemängeln sind die Öffnungszeiten der Hochschule. Besonders am Wochenende ist tagsüber ein Arbeiten nur erschwert möglich, da die Schule verschlossen war.

 

Franke, I.                                                                     Delius, T.

im Juni 1999

ingmar-franke@gmx.de